Realität

Auto einfangen

Es ist ein wunderschöner sonniger Sonntag, alle Anspannung ist abgefallen und ASTRIA LUV liegt fest in Cuxhaven.

Eigentlich ein Tag um es sich gut gehen zulassen aber ich muss mein Auto einfangen, das steht ja noch in Ortmühle. Alles kein Problem, auf der Karte ist das ja nicht so weit und mit Bus und Bahn sollte das kein Problem sein. Ein Ticket gekauft, direkt oder einmal umsteigen und im Handumdrehen bin ich in Ortmühle.

So dachte ich.

Aber ich hatte die Rechnung ohne die öffentlichen Verkehrsmittel gemacht. Entsprechende Recherchen im Netz verwirren eher als dass sie helfen. Die mit Werbung und Infos überladenen Seiten der Anbieter führen nicht zum Ziel. Also mach ich es auf die konventionelle Art. Ich erkundige mich verbal, so wie früher und bekomme Tipps und Hinweise.

Von Cuxhaven geht es über Hamburg nach Oldenburg. Von dort weiter mit dem Taxi nach Ortmühle. Da es Sonntag ist schaut es etwas dürftig mit den Verbindungen auf dem Land aus. Aber dann stehe ich vor meinem Auto. Es ist noch an seinem Platz und unversehrt.

Ich möchte Peter auf der ATAIR einen guten Tag wünschen aber er scheint sich nicht an Bord zu befinden, mein Rufen bleibt unbeantwortet – schade.

Zurück geht es mit dem Auto nach Cuxhaven und Baustellen sei Dank, sitze ich endlich um 2100 in der Seglermesse – müde und ausgehungert. Das Einfangen hat geschlagene 12 Stunden in Anspruch genommen.

Apropos Baustellen. Mein Zug von Cuxhaven nach Hamburg war der einzige an diesem Tag der wegen Bauarbeiten am Gleis aufgehalten wurde.

Ich werde von Baustellen verfolgt.

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