Realität

2018 – und wieder im Wasser

Was für eine Woche – voller Ereignisse.

Ein Highlight war sicherlich der Besuch bei Peter.
Eine „Pacific“ inklusive einer kurzweiligen Konversation waren das Ergebnis.

Umso ernüchternder war die Unterstützung seitens der Werft bei der Montage meiner Pacific. Diese ging de facto gegen Null.

Macht aber nichts denn Marzena und Peter haben mich gerettet. Neben bohren und schrauben haben wir auch viel gelacht. Das hat richtig Spaß gemacht.

Aber dann doch die Überraschung des Tages. Beim öffnen einer Backskiste mussten wir doch feststellen dass sich dort ein scheuer Kobold eingenistet hatte. Ablichten lassen wollte sich der Kobold nicht aber bei der fummeligen Schrauberei war er doch eine große Hilfe.
Peter und dem Kobold – ähm – Marzena euch nochmals vielen lieben Dank.

 

Dann am Nachmittag wurde ASTRIA LUV wieder ihrem Element übergeben. An dieser Stelle möchte ich mal auf die professionelle und schnelle Arbeit der Kranmannschaft hinweisen. Weiter so!

Und nun Mast drauf, Segel dran und los gesegelt.

Na wenn es denn mal so einfach wäre. Der Mast wurde zwar noch gesetzt aber für das Anschlagen der Segel war es dann doch zu spät. Ich habe dann noch das WC und die Maschine in Betrieb genommen und auch Feierabend gemacht.

Am nächsten Morgen lag ASTRIA LUV schon an ihrem vorläufigen Liegeplatz. Trübes Wetter und ohne Segel – ein trauriger Anblick. Aber es tat sich was. Philip kam an Bord und hat mich in die neue Navionic eingewiesen. Alles leuchtet, alles blinkt und alles ist nicht kalibriert.

Nun ja … Wir haben erst mal Frischwasser gebunkert um auch die Tankanzeige zu testen. Und? Die Tankanzeige funktioniert. Durch Inkontinenz signalisiert sie das Wasser im Tank ist. So war das irgendwie nicht gedacht. Also Wasser abpumpen und den Geber für die Anzeige neu abdichten. Nach erneutem befüllen scheint dieser nun dicht zu sein und die Anzeige zeigt auch an.

Später werden dann die Segel angeschlagen und noch später – der Schock all derer die sich einem Boot anvertrauen – Wasser in der Bilge.

Vermutungen werden aufgestellt, Annahmen überprüft. Tank undicht, irgendwie dringt Regen über das Cockpit ein, undichte Seeventile. Die üblichen Verdächtigen werden überprüft – leider alles ohne Befund.

Bleibt anzumerken dass ich vergebens auf eine Unterstützung seitens der Werft gehofft hatte und das Leck in dieser Woche nicht mehr lokalisieren konnte.

 

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